Ehrung Winklerschützen

Mit einem Ehrenabend mit Auszeichnung von langjährigen Mitgliedern feierten die „Winkler Schützen“ das 40jährige Vereinsbestehen. Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem von Pfarrer Philipp Höppler zelebrierten und von den Lallinger Sänger musikalisch gestalteten Gottesdienst für die verstorbenen Gönner und Mitglieder des Vereins.

Zu der anschließenden Jubelfeier waren viele Mitglieder ins Vereinslokal Lallinger gekommen. Schützenmeister Gerhard Stoiber konnte als Ehrengäste Fahnenmutter und Ehrenmitglied Sophie Lallinger, Ehrenschützenmeister Rudolf Cruchten, Gauschützenmeister Klemens Pfeuffer, Bürgermeister Josef Streicher und Pfarrer Höppler begrüßen. Nach einem gemeinsamen Essen hielt der Schützenmeister einen Rückblick auf 40 Jahre „Winkler Schützen“, unterstützt von seinem Stellvertreter Erwin Hirtreiter mit einer Power-Point-Präsentation mit vielen Bildern aus dem Vereinsleben.

Rückblick
Der Verein wurde am 4. März 1977 von 15 Personen gegründet. Erster Schützenmeister war Rudolf Cruchten sen. Zwei Jahre später übernahm Michael Weber. Nach dem Kauf von zwei Schießständen und Gewehren konnte im damaligen Gasthaus List der Schießbetrieb aufgenommen werden. Einen dritten Schießstand hatte Rudolf Cruchten sen. gestiftet. Innerhalb kurzer Zeit gelang es, die Schießanlage auf acht Stände zu erweitern. Ab 1978 nahm der Verein mit fünf Mannschaften an den Gaurundenwettkämpfen teil, Rudolf Cruchten jun. und Ludwig Stoiber seitdem ununterbrochen. Dies gelte auch für Maria Weber, die heute als Aushilfe eingesetzt wird.

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Bürgermeister, Gauschützenmeister und das Schützenmeister gratulierten für 30jährige Vereinstreue

Differenzen führten im Herbst 1979 zur Teilung des Vereins und zur Gründung eines zweiten Schützenvereins, den „St. Gunther-Schützen“. Die Männer erhielten einen grünen Schützenanzug, für die Schützendamen wurde eine Tracht angeschafft. Erster Schützenkönig wurde Ludwig Stoiber. 1982 wurde das Dorfschießen eingeführt. Der Verein hat im Laufe der Jahre viele gesellschaftliche Veranstaltungen durchgeführt, wie Schützenkranzl, Boandlfleischessen, Gartenfeste und Ausflüge. Da der Schießbetrieb im Gasthaus List nicht mehr aufrechterhalten werden konnte, erfolgte 1986 ein Umzug ins Gasthaus Lallinger, wo in den Kellerräumen durch eine Umbaumaßnahme eine neue Schießanlage eingebaut werden konnte. 1988 wurde unter Beteiligung von 65 Gastvereinen die Vereinsfahne geweiht. Sophie Lallinger übernahm das Amt der Fahnenmutter. Patenverein war der Schützenverein „Dorflinde Schaufling“, Schirmherr der damalige Bürgermeister Xaver Reitberger. Von 1990 bis 2012 übernahm Rudolf Cruchten das Schützenmeisteramt, Erhard Weber die Stellvertretung. Auf ihre Initiative hin wurde eine Böllergruppe gebildet. Die aktive Gruppe rief mit dem Christkindanschießen einen alten Brauch wieder ins Leben. Geleitet wurde sie bis 2004 von Erhard Weber, seitdem von Erwin Hirtreiter. 1992 wurde der Schießstand umgebaut und mit einem Gauschießen mit 572 Teilnehmern eröffnet. Mitglieder des Vereins konnten immer wieder große sportliche Erfolge feiern, sich elfmal als Gaukönig oder Gaukönigin feiern lassen. Angelika Stoiber erreichte kürzlich bei der Ermittlung der Bezirkskönigin den dritten Platz, eine erstmals von einem Vereinsmitglied erreichte Platzierung. Seit 2012 sind Gerhard Stoiber und Erwin Hirtreiter als Schützenmeisterteam tätig. Viel Aufmerksamkeit wird auf die Jugendarbeit gelegt.

Musikalisch unterhalten wurden die Gäste vom Jungmusiker Thomas Jakob. Eine Abordnung der Lallinger Sänger sang mehrere Lieder.

Ehrengäste
Bürgermeister Streicher gratulierte im Namen der Gemeinde. Er lobte das große Engagement und den starken Zusammenhalt sowie die Jugendarbeit. Der Einsatz für die Gemeinde zeige sich in der Übernahme der Verköstigung beim Obst- und Bauernmarkt seit 2014.

Gauschützenmeister Pfeuffer sprach namens des Schützengaues Deggendorf dem Verein Lob für 40 Jahre aktives Schützenleben im Lallinger Winkel aus. Der Verein strotze dank des großen Engagements der Verantwortlichen vor Selbstbewusstsein, was beileibe nicht überall so ist.

Das Schützenmeisterteam nahm zusammen mit Bürgermeister und Gauschützenmeister die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder vor. vgl

Ehrungen
Bronzenes Böllerabzeichen: Bernd Böhme für 10 Jahre Böllerschütze, Sieglinde Spann für 15 Jahre.
Goldenes Böllerabzeichen für jeweils 25 Jahre Böllerschütze: Erwin Hirtreiter und Robert Lemberger.

Gründungsmitglieder und für 40 Jahre Geehrte mit Schützenmeisterteam,      Bürgermeister und Gauschützenmeister

Gründungsmitglieder und für 40 Jahre Geehrte mit Schützenmeisterteam, Bürgermeister und Gauschützenmeister

Geehrt mit Urkunde und Anstecknadel wurden langjährige Mitglieder:
10 Jahre: Bernd Böhme, Mathias Geike, Max Mühlbauer, Michael Oswald, Franziska Pöverlein sowie Silvia und Wadeck Seguda.
20 Jahre: Marianne Schröck,
25 Jahre: Antonia Geiger, Hans-Joachim Häfner, Birgit Hirtreiter und Ludwig Hüttinger.
30 Jahre: Hans-Jürgen Eder, Brigitte Krallinger, Sophie und Gerard Lallinger, Robert Lallinger, Manuela Pielmeier, Karl Schreiner, Kurt Stiepani und Herta Schwarzmüller.
40 Jahre: Xaver Blenk, Maria Engemann, Erwin Klarl, Gebhard Schöffmann, Ludwig Stoiber und Maria Weber.

Gründungsmitglieder:
Rudolf Cruchten, Josef Drexler, Karl-Heinz Schöffmann, Franz Stangl und Michael Weber.

Text und Foto: Schröck