Hundinger Feuerwehrwettkampfgruppe erfolgreich

Eine Wettkampfgruppe der Feuerwehr beteiligte sich in Murnau am Staffelsee an einem Wettbewerb, um alle Feuerwehrwettbewerbsabzeichen nach den Richtlinien des Weltfeuerwehrverbandes CTIF zu erreichen.

Wettkampfgruppe FFW Hunding

Die stolzen Wettkämpfer mit dem Quartett an Bewerbsabzeichen

Vier Abzeichen können in Bayern erreicht werden. Nach den Erfolgen bei den Wettbewerben in der Oberpfalz und in Passau wurde nun in Murnau das Bewerbsabzeichen des Bezirks Oberbayern und das Bundesleistungsabzeichen ins Visier genommen.

Zuerst galt es einen Löschangriff aufzubauen und sich bei einem Staffellauf zu beweisen. Zum Löschangriff gehörte neben dem Kuppeln von Saugschläuchen, Anlegen der Leinen und Verlegen der Wasserleitungen auch das Wiedergeben von Befehlen. Der Staffellauf setzte sich aus achtmal 50 Meter Laufstrecke zusammen und beinhaltete drei Hindernisse, die von den Feuerwehrlern überwunden werden mussten. Als erstes war ein Zentimeter breiter und sechs Meter langer Schwebebalken zu überlaufen, bevor es sich an einer 1,5 Meter hohen Hinderniswand zu beweisen galt. Zuletzt mussten sich die Feuerwehrleute durch ein acht Meter langes Rohr mit 70 Zentimeter Durchmesser quälen. Dass die Aufgaben innerhalb einer gewissen Zeit absolviert werden mussten, versteht sich bei Wettbewerben von selbst. Im zweiten Durchgang erkämpften sich die Hundinger dann das Bundesleistungsabzeichen des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Für die Teilnahme an den Wettbewerben war eine monatelange Vorbereitung notwendig. Stellvertretender Kommandant Alexander Markt und Gruppenführer Maximilian Stangl als Organisatoren und Ausbilder waren voll des Lobes über die kameradschaftliche Erfahrung in der Ausbildungszeit, die die Gruppe zusammenschweißte. Zur Gruppe gehörten Maximilian Stangl als Gruppenführer, Franziska Arbinger als Melder, Manuel Stangl als Maschinist, Robert Krallinger jun. als Angriffstruppführer, Michael Wiesenbauer als Angriffstruppmann, Alexander Marxt als Wassertruppführer, Marco Duschl als Wassertruppmann, Christian Schober als Schlauchtruppführer und Tobias Duschl als Schlauchtruppmann. Als Reserve stand Heribert Wandinger bereit.

Bürgermeister Ferdinand Brandl freute sich über die Erfolge „seiner“ Wehr, die viel Zeit und Engagement in die Jugendarbeit investiere. Die gute Ausbildung der Wehr komme allen zu Gute. Die Gemeinde unterstütze die Feuerwehr im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach Kräften.

Text: Schröck
Foto: FFW