Jagdversammlung Hunding

Bei der Jagdversammlung im Gasthaus „Zum Goldberg“ informierte Jagdvorsteher Ludwig Arbinger die Jagdgenossen, dass der von der Aufsichtsbehörde vorgegebene Abschussplan mit 50 Stück Rehwild voll erfüllt worden ist. Allerdings wurden davon nur 28 Stück von den Jägern erlegt. Dem Straßenverkehr fielen 21 Stück zum Opfer. Ein Reh wurde tot aufgefunden. Im Jagdrevier Hunding wurden außerdem drei Wildschweine, 16 Hasen, 16 Marder und 24 Füchse erlegt, gefangen oder überfahren. Die Wildschweine hatten eine so geringe Verstrahlung, dass das Fleisch verzehrt werden kann. Im letzten Jahr wurde kein Wildschaden gemeldet. Die Bestände an Krähen und Elstern haben stark zugenommen. Die Jäger beabsichtigen deshalb eine verstärkte Bejagung. Der Jagdpachtschilling wurde wieder an die Dörfer ausbezahlt. Der Jagdvorsteher übermittelte den Dank der Jagdpächter für die gute und freundliche Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen. Arbinger rief dazu auf, mit den Jagdpächtern Kontakt wegen einer stärkeren Bejagung aufzunehmen, wenn in Waldgebieten stärkerer Verbiss festgestellt wird. Außerdem rief er die Jagdgenossen auf, die Feld- und Waldwege schonend zu behandeln und frei von Bewuchs und herabhängenden Ästen zu halten.

Der Kassenbericht von Michael Arbinger fand die Zustimmung der Jagdgenossen. Auf Vorschlag der Kassenprüfer Rita Schuhbaum und Marco Trenner wurde der Vorstandschaft einmütig Entlastung erteilt.

Zugestimmt wurde einer Optionserklärung für das Finanzamt. Die ist Voraussetzung, dass das Pachtgeld umsatzsteuerfrei bleibt, dafür bei möglichen Käufen aber auch eine Vorsteuer geltend gemacht werden kann. Die Erklärung bedarf eines Beschlusses der Jagdgenossen.

Nach dem offiziellen Teil ließen sich die Jagdgenossen das von den Jagdpächtern Ferdinand Höbler und Otto Lemberger spendierte Rehessen schmecken. vgl