„Rettungskette Forst“ – Sicherheit nicht nur für Waldbauern

Ein Unfall im Wald, und weit und breit nur Bäume und Waldwege, die wenig Orientierung bieten. Diese Orte lassen sich häufig beim Anruf in der Rettungsleitstelle nur schwer beschreiben. Für die Rettungskräfte ist es fast unmöglich, in diesen wenig erschlossenen Gebieten die Verunglückten zielgenau zu erreichen.

Um Ärzte und Sanitäter besser zum Unfallort führen zu können, gibt es seit 2013 die sogenannte „Rettungskette Forst“, ein Beschilderungssystem, eingerichtet von der Bayerischen Forstverwaltung. Diese Standortangaben in privaten Waldstücken ergänzen die bereits bestehende Beschilderung im staatlichen Wald und sichern so die Standortbestimmung. Mittels genauer Koordinaten auf den Schildern und GPS wissen so die Einsatzkräfte, wo sie hinfahren sollen. Wer Waldarbeiten durchführt, sollte daher genau wissen, wo der nächste Standort ist und die Koordinaten der Schilder im Unglücksfall parat haben. Die Koordinaten stehen auf den Schildern bzw. sind im Internet unter www.rettungskette-forst.de / Bayernatlas zu erfahren.

Standorte in Hunding sind an der B533 von Hengersberg kommend Richtung Grafenau nach der Ausfahrt Hunding auf der linken Seite an einem einzelnen Hof. Ein weiterer Rettungspunkt ist in der Ortsmitte von Sondorf, diesen erreicht man von der B533 Ausfahrt Gneisting/Sondorf, von der Ausfahrt Hunding fährt mach durch Hunding durch weiter nach Sondorf. Der dritte Rettungspunkt ist an der Ausfahrt der B533 Hunding in Richtung Rohrstetten/Lalling.