Besprechung Dorferneuerung Rohrstetten

Wie geht es weiter mit dem Ausbau der Hauptstraße in Rohrstetten und der Anlegung einer Querungshilfe auf der St 2133?
Besprechung über das weitere Vorgehen in der VG

Eigentlich wollte die Gemeinde heuer im Rahmen der Dorferneuerung in Rohrstetten die Hauptstraße von der Abzweigung nach Lalling bis zur St 2133 ausbauen und in die Staatsstraße eine Querungshilfe einbauen. Die Maßnahme war im Etat 2018 eingeplant. Um die Arbeiten auch finanzieren zu können, hat sich Kultusminister Bernd Sibler auf Bitten der Gemeinde für eine Anhebung der staatlichen Zuschüsse eingesetzt. Dies ist auch gelungen. Einen großen Dämpfer für die Gemeinde brachte die Planung der Querungshilfe, die als neue Maßnahme im Dorferneuerungsverfahren hinzukam. Bei der für eine Plangenehmigung vorgeschriebenen Artenuntersuchung wurden nämlich Zauneidechsen gefunden. Eine Herausnahme des Teilprojekts Querungshilfe aus der Ausschreibung war nicht möglich. Damit war ohne Verschulden der Gemeinde für heuer an eine Realisierung des Projekts nicht mehr zu denken. Um voranzukommen, werden nun die im Baufeld vorgefundenen Zauneidechsen eingefangen und umgesiedelt.

Kürzlich trafen sich Vertreter der Gemeinde, der Teilnehmergemeinschaft Rohrstetten und des Planungsbüros Jochm+Kellhuber, um das weitere Vorgehen zu besprechen und den Planentwurf für den Ausbau der Hauptstraße ab der Abzweigung nach Lalling in Richtung Hunding abzustimmen. Besprochen wurden außer dem Bauumfang Details wie die Gestaltung der Bushaltestellen, der Parkplätze, Linienführung und Belag des Gehweges, die Entwässerung sowie der notwendige Grunderwerb. In den nächsten Wochen soll die Abstimmung der Maßnahme mit dem Kreisbehindertenbeauftragten und den Anliegern erfolgen. Erst danach kann beim Amt für Ländliche Entwicklung eine Förderung beantragt werden. Nach der Zuschussbewilligung kann die Teilnehmergemeinschaft die Maßnahme ausschreiben. Als Baubeginn der gesamten Maßnahme wird April 2019 in Aussicht genommen. Der Fördermittelbedarf wird auf rund eine Million Euro geschätzt. Aus diesem Grund hat das Amt für Ländliche Entwicklung für 2019 das Budget für die Dorferneuerungsverfahren Rohrstetten um 870 000 Euro auf 1,6 Millionen Euro aufgestockt. Auch dafür hat sich Staatsminister Bernd Sibler eingesetzt. Bürgermeister Ferdinand Brandl hofft, dass nun alles klappt und der notwendige Ausbau der Hauptstraße in Rohrstetten sowie die Querungshilfe auf der Staatsstraße im nächsten Jahr durchgeführt werden kann. vgl

Text und Foto: Schröck