Landtagsabgeordnete aus der Region zu Gast in der VG Lalling

Auf Einladung des Gemeinschaftsvorsitzenden Robert Bauer (Schaufling) und seiner Bürgermeisterkollegen Schwankl (Grattersdorf), Straßer (Hunding) und Reitberger (Lalling) aus den Mitgliedsgemeinden der VG Lalling haben sich vor Kurzem die Landtags-Mandatsträger aus der Region zu einem gemeinsamen Gespräch zu den Themen Wald, Forstwirtschaft, Forstwegebau, die diesbezüglichen Zukunftsperspektiven usw. in den Räumlichkeiten der VG Lalling zu einem Austausch getroffen.

Neben MdL Ruth Müller (SPD), MdL Christian Flisek (SPD), MdL Manfred Eibl (FW) sowie dem nunmehr frisch gewählten Landrat des Landkreises Deggendorf und zum Zeitpunkt des Treffens noch MdL Bernd Sibler (CSU), waren mit Herrn Walter Schubach, Direktor des Forstamtes Deggendorf, sowie den örtlich zuständigen Förstern, Tobias Hupf und Christian Pflanzl, auch die Vertreter der örtlichen Forstverwaltung als wichtige Gesprächspartner mit anwesend.

Dem Treffen vorausgegangen war ein gemeinsames Schreiben der VG-Bürgermeister, welches auf Initiative von Schauflings Bürgermeister Robert Bauer direkt an die Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, gerichtet war – informativ aber auch an die Abgeordneten der Region ging. In diesem Schreiben legten die VG-Bürgermeister Informationen über die aktuelle Situation in den heimischen Wäldern dar.

Hintergrund ist die nach Meinung der örtlichen Gemeindevorsteher fehlende Personaldichte beim zuständigen Forstamt, um den vielschichtigen Aufgaben der Waldwirtschaft zeitgemäß nachkommen zu können. Neben Waldumbau, Käferbefall usw. wurde in dem Schreiben explizit das Thema „Forstwegebau“ angesprochen. Hier stellt sich die Situation folgendermaßen dar: der Freistaat stellt zwar großzügige Fördermittel für den Bau von Forstwegen zur Verfügung, den Forstämtern vor Ort fehlt allerdings die sprichwörtliche „Manpower“ um diese Maßnahmen auch konsequent zur Umsetzung bringen zu können.

„So können Fördergelder gar nicht erst abgerufen werden und liegen brach“, so Bauer. Forstwege-Bauvorhaben ziehen sich in die Länge oder kommen daher erst gar nicht zur Umsetzung. Die Bitte der Bürgermeister in dem Schreiben war deutlich formuliert: Langfristig brauchen die Forstämter für die immer umfangreicher werdenden Aufgaben auch die dementsprechend angepassten Personalkapazitäten. „Das gemeinsame Gespräch mit den Landtagsabgeordneten „am runden Tisch“ soll hierfür eine vernünftige Basis über Parteigrenzen hinweg bieten, um der Thematik in München ihre übergreifende Wichtigkeit zu geben“, so die Bürgermeister der VG Lalling.

Dem grundsätzlichen Tenor der VG-Gemeinden folgten alle Anwesenden und bestätigten, dass die gegebene Situation schon länger einer notwendigen Anpassung bedarf – nicht nur im Bereich des Forstamtes Deggendorf. Daher gilt es nach brauchbaren Lösungsansätzen zu suchen, welche dann auch im gemeinsamen und konstruktiven Austausch intensiv diskutiert wurden. Abschließend ist festzuhalten, dass als erster Schritt vorübergehend aus dem Pool der „zbV-Stellen ohne festes Revier“ zeitnah eine Personalaufstockung am Forstamt Deggendorf erreicht werden soll. Dabei handelt es sich um Personal, welches bayernweit als kurzfristige Unterstützung an verschiedene Stellen berufen werden kann. „Verständlicherweise kann kurzfristig und zeitlich beschränkt eingesetztes Personal nicht langfristig die Lösung sein“, so die Aussage eines Bürgermeisters. Auch im forstwirtschaftlichen Bereich ist eine langfristige Strategie und nachhaltige Personalanpassung unbedingt erforderlich. Eine Planung auf kurze Sicht ist in keiner Weise zielführend – sonst muss das Thema bereits in Bälde wieder wie jetzt diskutiert werden. Die Planstellen müssen dem Bedarf nachhaltig angepasst werden.

So soll neben dem oben erwähnten ersten Schritt nunmehr auch ein interfraktioneller Antrag in den Landtag eingebracht werden. Mit diesem sollen dem Landwirtschaftsministerium Vorschläge zur Lösung der Situation dargelegt werden.

Alle anwesenden Vertreter, sowohl der Oppositions- als auch der Regierungsparteien, wollen in dieser Sache gemeinsam an einem Strang ziehen, um dem Ziel einer langfristig dem notwendigen Bedarf hin optimierten Personalstruktur näher zu kommen. Dies wurde den Bürgermeistern zum Abschluss des Treffens zugesagt.

Abschließend bedankten sich die Bürgermeister der VG Lalling für das gemeinsame Gespräch und hoffen auf baldige dem wichtigen Thema gerecht werdende, positive Nachrichten. RB

 

Strahlendes Wetter zum Runden Tisch in der VG Lalling v.l.n.r. Bgm. Straßer (Hunding), Bgm. Schwankl (Grattersdorf), Forstrevierleiter Pflanzl , Gemeinschaftsvorsitzender Bauer (Schaufling), Landrat Sibler, Bgm. Reitberger (Lalling), MdL Müller, Forstdirektor Schubach, MdL Eibl, MdL Flisek, Forstrevierleiter HupfLandtagsabgeordnete aus der Region zu Gast in der VG Lalling
Auf Einladung des Gemeinschaftsvorsitzenden Robert Bauer (Schaufling) und seiner Bürgermeisterkollegen Schwankl (Grattersdorf), Straßer (Hunding) und Reitberger (Lalling) aus den Mitgliedsgemeinden der VG Lalling haben sich vor Kurzem die Landtags-Mandatsträger aus der Region zu einem gemeinsamen Gespräch zu den Themen Wald, Forstwirtschaft, Forstwegebau, die diesbezüglichen Zukunftsperspektiven usw. in den Räumlichkeiten der VG Lalling zu einem Austausch getroffen.
Neben MdL Ruth Müller (SPD), MdL Christian Flisek (SPD), MdL Manfred Eibl (FW) sowie dem nunmehr frisch gewählten Landrat des Landkreises Deggendorf und zum Zeitpunkt des Treffens noch MdL Bernd Sibler (CSU), waren mit Herrn Walter Schubach, Direktor des Forstamtes Deggendorf, sowie den örtlich zuständigen Förstern, Tobias Hupf und Christian Pflanzl, auch die Vertreter der örtlichen Forstverwaltung als wichtige Gesprächspartner mit anwesend.
Dem Treffen vorausgegangen war ein gemeinsames Schreiben der VG-Bürgermeister, welches auf Initiative von Schauflings Bürgermeister Robert Bauer direkt an die Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, gerichtet war – informativ aber auch an die Abgeordneten der Region ging. In diesem Schreiben legten die VG-Bürgermeister Informationen über die aktuelle Situation in den heimischen Wäldern dar.
Hintergrund ist die nach Meinung der örtlichen Gemeindevorsteher fehlende Personaldichte beim zuständigen Forstamt, um den vielschichtigen Aufgaben der Waldwirtschaft zeitgemäß nachkommen zu können. Neben Waldumbau, Käferbefall usw. wurde in dem Schreiben explizit das Thema „Forstwegebau“ angesprochen. Hier stellt sich die Situation folgendermaßen dar: der Freistaat stellt zwar großzügige Fördermittel für den Bau von Forstwegen zur Verfügung, den Forstämtern vor Ort fehlt allerdings die sprichwörtliche „Manpower“ um diese Maßnahmen auch konsequent zur Umsetzung bringen zu können.
„So können Fördergelder gar nicht erst abgerufen werden und liegen brach“, so Bauer. Forstwege-Bauvorhaben ziehen sich in die Länge oder kommen daher erst gar nicht zur Umsetzung. Die Bitte der Bürgermeister in dem Schreiben war deutlich formuliert: Langfristig brauchen die Forstämter für die immer umfangreicher werdenden Aufgaben auch die dementsprechend angepassten Personalkapazitäten. „Das gemeinsame Gespräch mit den Landtagsabgeordneten „am runden Tisch“ soll hierfür eine vernünftige Basis über Parteigrenzen hinweg bieten, um der Thematik in München ihre übergreifende Wichtigkeit zu geben“, so die Bürgermeister der VG Lalling.
Dem grundsätzlichen Tenor der VG-Gemeinden folgten alle Anwesenden und bestätigten, dass die gegebene Situation schon länger einer notwendigen Anpassung bedarf – nicht nur im Bereich des Forstamtes Deggendorf. Daher gilt es nach brauchbaren Lösungsansätzen zu suchen, welche dann auch im gemeinsamen und konstruktiven Austausch intensiv diskutiert wurden. Abschließend ist festzuhalten, dass als erster Schritt vorübergehend aus dem Pool der „zbV-Stellen ohne festes Revier“ zeitnah eine Personalaufstockung am Forstamt Deggendorf erreicht werden soll. Dabei handelt es sich um Personal, welches bayernweit als kurzfristige Unterstützung an verschiedene Stellen berufen werden kann. „Verständlicherweise kann kurzfristig und zeitlich beschränkt eingesetztes Personal nicht langfristig die Lösung sein“, so die Aussage eines Bürgermeisters. Auch im forstwirtschaftlichen Bereich ist eine langfristige Strategie und nachhaltige Personalanpassung unbedingt erforderlich. Eine Planung auf kurze Sicht ist in keiner Weise zielführend – sonst muss das Thema bereits in Bälde wieder wie jetzt diskutiert werden. Die Planstellen müssen dem Bedarf nachhaltig angepasst werden.
So soll neben dem oben erwähnten ersten Schritt nunmehr auch ein interfraktioneller Antrag in den Landtag eingebracht werden. Mit diesem sollen dem Landwirtschaftsministerium Vorschläge zur Lösung der Situation dargelegt werden.
Alle anwesenden Vertreter, sowohl der Oppositions- als auch der Regierungsparteien, wollen in dieser Sache gemeinsam an einem Strang ziehen, um dem Ziel einer langfristig dem notwendigen Bedarf hin optimierten Personalstruktur näher zu kommen. Dies wurde den Bürgermeistern zum Abschluss des Treffens zugesagt.
Abschließend bedankten sich die Bürgermeister der VG Lalling für das gemeinsame Gespräch und hoffen auf baldige dem wichtigen Thema gerecht werdende, positive Nachrichten. RB
Strahlendes Wetter zum Runden Tisch in der VG Lalling v.l.n.r. Bgm. Straßer (Hunding), Bgm. Schwankl (Grattersdorf), Forstrevierleiter Pflanzl , Gemeinschaftsvorsitzender Bauer (Schaufling), Landrat Sibler, Bgm. Reitberger (Lalling), MdL Müller, Forstdirektor Schubach, MdL Eibl, MdL Flisek, Forstrevierleiter Hupf

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