Straßenbau Rohrstetten

Hunding. In Rohrstetten wird derzeit eines der größten Straßenbauprojekte der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten durchgeführt – der Ausbau der Hauptstraße im Rahmen der Dorferneuerung. Heuer wird auf einer Länge von 350 Metern der erste Bauabschnitt von der St 2133 bis zur Abzweigung nach Lalling gebaut. Bei den Bauarbeiten ergaben sich einige Probleme. Insgesamt mussten 6000 Tonnen Aushub abgefahren werden. Bei 3000 Tonnen ergab sich bei der Beprobung eine zu starke Belastung und musste auf einer Deponie entsorgt werden. 500 Tonnen belasteter Teer musste auf einer Mülldeponie entsorgt werden. Ein erneuter Einbau hätte zu Grundsteuerbelastungen führen können. In einem Straßenteil wurde eine neue Wasserleitung verlegt. Die bisherige Leitung befand sich teilweise auf Privatgrund und war auch nicht gesichert. Außerdem war die Leitung bereits 50 Jahre alt. Bei einer Kanaluntersuchung vor Baubeginn wurde festgestellt, dass beim Kanal keine Änderung notwendig war. Dies wird im nächsten Bauabschnitt anders sein.

Zwischenzeitlich ist auf dem neu gebauten Straßenteil die zehn Zentimeter starke Tragschicht aufgetragen. Entlang der Straße wurde ein 1,80 Meter breiter, gepflasteter Gehweg angelegt. Ob es für den Einbau der vier Zentimeter starken Feinschicht noch reicht, muss sich zeigen. Wenn es witterungsbedingt möglich ist, soll bis Mitte Dezember weiter gearbeitet werden. Danach wird die Straße auch wieder für den Durchgangsverkehr geöffnet.

Bürgermeister Ferdinand Brandl und seine Stellvertreter Max Drexler und Georg Ehrnböck äußerten sich bei einer Besichtigung hoch zufrieden mit der Baufirma Donauasphalt, dem Bauleiter Johann Schwarz von der ALE und dem VG-Techniker Rudolf Geiß. Der guten Zusammenarbeit ist es zu verdanken, dass der Bauzeitenplan sogar unterschritten wird. Seitens der Anlieger gab es keine Beschwerden. vgl

 

Fotos:

Oben: Bürgermeister Ferdinand Brandl (v.l.) lässt sich von Polier Johann Grassinger den Stand der Bauarbeiten erklären, mit dabei Bauleiter Johann Schwarz und Rudolf Geiß

02: Bauleiter Johann Schwarz (v.r.) erklärt Max Drexler, Rudolf Geiß, Polier Johann Grassinger, Ferdinand Brandl und Georg Ehrnböck anhand der Planung die heuer noch geplanten Arbeiten

Fotos: Schröck