Theresa Prem will sich besonders um Kinder kümmern

Theresa Prem bittet um Sachspenden für ein Hilfsprojekt im Senegal

Seit neun Jahren engagiert sich Helmuth Rücker mit Unterstützung des Passauer Rotary-Clubs Passau für das Dorf Dindifelo im Senegal. Vielen DZ-Lesern ist Rücker noch als früherer Leiter der Lokalredaktion Deggendorf bekannt. Derzeit ist er Redaktionsleiter in Vilshofen. Aus der damaligen Bekanntschaft mit den afrikanischen Dorfbewohnern entwickelte sich eine Freundschaft. Rücker schaffte es, ein Vertrauensverhältnis zu den Einheimischen aufzubauen.

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Bei den Treffen werden die Aktionen zwischen Dorfbewohnern und Gästen besprochen

Seitdem gelang es, in dem Dorf Projekte wie Bau eines Hauses für Frauen, Aufbau eines nachhaltigen Landwirtschaft, Kauf von Schulbüchern, Lehrmaterial und neuer Schulbänke, Nähen von Schuluniformen, Bau neuer Schultoiletten, Instandsetzung von Brunnen, Sanierung der Krankenstation, Ausbau einer Straße und den Aufbau einer Müllentsorgung anzustoßen und durchzuführen. Ziel ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse, damit die Bewohner ein Auskommen haben und eine Zukunft in ihrem Dorf sehen. In dem vor zwei Jahren eröffneten Haus für Frauen können sich die Frauen fortbilden, schneidern und Waren für den Markt produzieren. Die Beteiligung des Rotary-Clubs wurde von Verbänden, Schulen, Firmen, Vereinen und Privatpersonen mitfinanziert. Jedes Jahr reist Helmuth Rücker mit einer kleinen Delegation nach Dindifelo, überprüft den richtigen Einsatz der früher überreichten Spenden, bespricht neue Projekte und übergibt neue Spenden. Mitte Februar fährt wieder eine 15köpfige Abordnung mit Helmut Rücker nach Dindifelo.

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Theresa Prem wird erstmals an der Hilfe für Dindifelo beteiligen.

Dieses Mal dabei ist auch Theresa Prem aus Nadling. Die Krankenschwester ist von einer Kollegin auf das Projekt hingewiesen worden und war sofort dabei. Sie freut sich auf die Reise, die übrigens von allen Teilnehmern selbst bezahlt werden muss. In Dindifelo wohnt die Delegation bei Familien. Bei diesem Aufenthalt werden die Dorfbewohner mit der Müllsammlung und einer Mülltrennung vertraut gemacht. Ziel ist es, Dindifelo zum ersten müllfreien Dorf Senegals zu machen. Theresa Prem will bei der Reise das Hauptaugenmerk auf die Kinderbetreuung legen. Die Teilnehmer dürfen auf die Reise Sachspenden mitnehmen. Theresa Prem will gut erhaltene Kinderkleidung, Malsachen, Schulhefte und Sportsachen einpacken. Sie ist dabei auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Wer Theresa Prem unterstützen will, kann die Sachspenden bis zum 8. Februar jeweils vormittags in der Grundschule Lalling abgeben. Die Schulleitung will damit die Aktion von Theresa Prem ebenfalls unterstützen und bei den Eltern der Grundschüler ebenfalls um Sachspenden bitten. Sollten mehr Sachspenden zusammen kommen, als sie mitnehmen darf, wird der Rest hier verteilt.

Der Rotary-Club vermittelt auch Familienpatenschaften unter dem Motto „Reis für alle“. Mit 25 Euro kann vor Ort ein 50-Kilo-Sack Reis gekauft werden, der einer zehnköpfigen Familie hilft, einen Monat lang über die schwierige Trockenzeit zu kommen. Spenden können auf das Konto des Sozialfonds Rotary Clubs IBAN DE55 7405 0000 0030 5852 10 überwiesen werden. Die Übergabe der Spenden wird dokumentiert, so dass jeder Spender ein Dokument mit Foto erhält, welcher Familie geholfen werden konnte. Dafür ist die Angabe von Name und Adresse auf dem Überweisungsbeleg notwendig.

 

Text: Schröck
Fotos: Privat