Übergabe Konzessionsvertrag

Hunding. Das Bayernwerk wird in Hunding auch die nächsten zwei Jahrzehnte die Stromnetze betreiben. Kürzlich hat Johann Seebauer, Kommunalbetreuer des Bayernwerks, den neuen Konzessionsvertrag an Bürgermeister Ferdinand Brandl übergeben. Mit dabei war VG-Geschäftsstellenleiter Manfred Hunger.

Die Gemeinde hat dem Bayernwerk erneut den Zuschlag für die Stromkonzession erteilt. Somit ist das Bayernwerk in den nächsten 20 Jahren für die Stromnetze der Kommune und die sichere Versorgung der Bürgerschaft mit elektrischer Energie verantwortlich. Die Konzession erlaubt dem Bayernwerk, Leitungen und Versorgungsanlagen in öffentlichen Wegen verlegen zu dürfen.

Bürgermeister Ferdinand Brandl sagte zur Entscheidung der Kommune: „Das Bayernwerk hat das schlüssigste Konzept für eine zukunftsweisende langfristig sichere Versorgung vorgelegt und aufgezeigt, wie es die Energiewende in unserer Gemeinde konkret voranbringt.“ Das hätte den Gemeinderat davon überzeugt, die bewährte und vertrauensvolle Partnerschaft fortzusetzen. In der bisherigen Zusammenarbeit habe man das Bayernwerk als kompetenten, fairen und zuverlässigen Partner kennengelernt. „Unser Unternehmen ist in Bayern tief verwurzelt. Uns liegt viel daran, durch eine leistungsfähige Energieinfrastruktur und vielfältige Dienstleistungen zur Lebensqualität und Wirtschaftskraft unserer Heimatregion beizutragen. Daher freuen wir uns sehr über das Vertrauen, das die Gemeinde Hunding weiterhin in uns setzt“, sagte Johann Seebauer.

Die Gemeinde Hunding liegt im Zuständigkeitsbereich des Bayernwerk-Kundencenters Vilshofen. Zum Stromnetz der rund 1.200 Einwohner zählenden Kommune mit neun Ortsteilen gehören 17 Trafostationen, ein Mittel- und Niederspannungs-Stromnetz von über 47 Kilometern und knapp 430 Hausanschlüssen. Der jährliche Stromverbrauch liegt bei rund 2,20 Millionen Kilowattstunden.

Mit fortschreitender Energiewende nimmt die Anzahl dezentraler Anlagen, die aus erneuerbaren Energien Strom erzeugen, weiter zu. Dadurch steigen die Anforderungen an das Netzmanagement und den Netzausbau, um die Versorgung stets stabil zu halten. „Wir verfügen über viel Know-how, auch was den Einsatz innovativer Techniken zur Netzstabilisierung betrifft, und investieren vorausschauend“, erklärte Johann Seebauer. Rund 166 EE-Erzeugungsanlagen befinden sich im Netzgebiet Hunding mit einer Einspeiseleistung von knapp 2,43 Millionen Kilowattstunden. In das Stromnetz des Bayernwerks speisen bereits knapp 300.000 dezentrale Erzeugungsanlagen Ökostrom ein, er stammt insbesondere aus Photovoltaik-, Windenergie-, Wasserkraft- und Biogasanlagen.

Foto: Johann Seebauer (v.l.) übergab den neuen Konzessionsvertrag an Ferdinand Brandl,  mit dabei Manfred Hunger

Text und Foto: Schröck